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Das autobiografische "Winterjournal" (2013) war mein Einstieg, um ein großer Fan des New Yorker Schrifstellers Paul Auster zu werden ... " 4321", sein letztes Werk (2017) war mit fast 1.300 Seiten der 'Moby Dick' seines Schaffens, und auch das war der 'Mühe' wert ...

Dazwischen haben sich viele Auster-Bücher in mein Regal geschoben und an allen hatte ich meine Freude.

Zur Zeit lese ich diesen Roman (2009) und genieße aufs Neue die Perspektivwechsel, Verschachtelungen und Verknüpfungen, die Auster auf spannende und unterhaltsame Weise versteht.

Auch der Kunstgriff, über sich in der zweiten Person zu reden und sich dialogisch-reflektierend in ein Verhältnis zu sich selbst zu setzen ("Winterjournal") begegnet mir hier plötzlich, mitten im Buch, wieder :-)

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AYYA KHEMA wurde 1923 als Kind jüdischer Eltern in Berlin geboren. Ihr Lebensweg führte dann durch den Nationalsozialismus hinüber in die USA, wo sie als Ehefrau und Mutter zweier Kinder in Kalifornien lebte. Nach einem 'zweiten Leben' auf eigener Farm in Australien, fand sie schließlich zum Buddhismus, wurde - nach Lehraufenthalten in Burma, Thailand und Sri Lanka - buddhistische Nonne, eine weltweit bekannte (auch ökumenisch gewürdigte) Dharma-Leherein und schließlich Mitbegründerin eines buddhistischen Waldklosters im Allgäu. 1997 starb sie.

Diese Gedenkschrift - mit Fremdbeiträgen und eigenen Texten - ist seit Jahren eine inspirierende Fundgrube für mich ... und immer wieder entdecke ich etwas Neues, Inspirierendes, in den 400 Seiten.

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Die Geschichte der R.A.F. gehört  biographisch (Jg. 58)  zu den  Erinnerungen meiner Jugend in den 70ern - noch heute erinnere ich  die Gesichter und Namen auf den Fahnungsplakaten, die an jeder Ecke hingen ... erinnere die Hysterie, Aufgewühltheit und Angespanntheit ringsumher in der alten BRD  und die abendlichen Nachrichten über all die Attentate, Morde und Entführungen der "Terroristen" - verbinde etwas mit den Stichworten Ponto, Schleyer,  Mogadischu,  Stammheim ...  und denke daran, wie das Haus des damaligen Innenministers von NRW polzeilich bewacht wurde, dessen Söhne in unserer christlichen Jugendgruppe engagiert waren und die - nicht ohne Konrolle - von uns besucht werden konnten.

Das Buch von Aust findet gerade nocheinmal mein Interesse ... in einer Zeit, wo die Gefahr VON RECHTS (!!!) unsere Aufmerksamkeit braucht.

 

 


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