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Lesegerade:

 

 

Zwischen Fundamentalismus und Relativismus einen Weg zu finden (weltanschaulich, theologisch, religiös) ist eine bleibende, sehr aktuelle Herausforderung - nicht nur individuell, sondern auch gesellschaftlich und global.

Denn zum einen wächst in unserer Welt der (politische und religiöse) Fundamentalismus, d.h. die regressive Bereitschaft und Empfänglichkeit, sich (wieder) autoritären, simplen und kämpferischen "Wahrheitsangeboten" zu verschreiben und zu unterwerfen - zum anderen scheint es im Weltgetriebe nahezuliegen, dass alles Fragen nach dem Gültigen, Verbindlichen, Grund-legenden sich auflöst und verliert im Beliebigen.

Paul Tillich bietet da - bleibend in unsere Zeit hinein - Denk- und Glaubenspfade an, auf die ich immer wieder zurückkomme und zurückgreife.

(30.7.)

 

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Philosophie??? ---  Abgehoben, schwer verständich, was für `'Kopfmenschen', wenig tauglich für das praktische Leben?

Die Stoiker (300 v.Chr. ff.) verstanden es anders. Ihnen ging es ja gerade um praktische Lebensweisheit und Alltagstauglichkeit, um den klugen und wachen Umgang mit dem Leben & Weltgetriebe, um lebenstaugliche Klugheit im Handeln, um Glück, Zufriedenheit, Trost & Mut.

So ist dieses Buch - "Der tägliche Stoiker" von Ryan Holiday, Münschen, 10.Aufl. 2021 - eine inspirierende Fundgrube mit den 365 "Tagesrationen" - wenn man so will, das praktisch-philosophische Pendant zu christlichen Andachtsbüchern oder spirituellen Wegbegleitern 'durch's Jahr'.

Eine Entdeckung und Empfehlung.

(9.7.)

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