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LESEGERADE:

Das hab ich bis dato auch noch nicht gemacht: Zwei Biografien parallel zu lesen. Aber beide sind es wert ...

Und Hermann Hesse selbst -  als Mensch, Zeitgenosse, Literat, 'Kultfigur' und geringschätzig abservierter  Schriftsteller???

Man liest ihn zu Jugendzeiten und im Alter, lese ich.

Und widerspreche!

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Gefällt mir ;-) ...

"Gott ist ANDERS, als wir Menschen es uns vorstellen. Dahinter möchte ich mit diesem Buch ein Ausrufezeichen setzen!", sagt der Autor,

Zustimmung.

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Ein Zufallsfund, durch positive Rezensionen empfohlen, neugierig geworden ... Jetzt gerade, in meinen häuslichen Resturlaubstagen, ein großes Lesevergnügen.

Angela Winkler ist (seit den 60ern) eine tolle Theater- und Film-Schauspielerin und ihre "Autobiografischen Skizzen" nehmen uns sehr uneitel, ehrlich und sympathisch mit hinein in ihre Welt und ihren Werdegang -  in dem, neben ihrem Beruf, das Private, ihre Familie und ihre eigenen Lebensräume & Lebenswahrnehmungen immer eine große Rolle gespielt haben ...

Es ist 'leicht' zu lesen,  anregend, ohne Geschwätzigkeit geschieben, manche Sätze und Passagen regen zum Unterstreichen an und klingen nach.

Angela Winkler nimmt uns Leser nah mit hinein in ihr Leben, Denken, Erleben ... ohne falsche Anbiederei oder eitle  Selbstdarstellung.

(22.1.)

 

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Angestoßen durch die diesjährige Jahreslosung "ICH glaube, hilf meinem Unglauben!"  (Markus 9,24), komme ich nocheinmal und erneut zurück auf das Feld der "GESTALT-Therapie" ....

Denn die Jahreslosung stößt uns einerseits  auf die Tatsache, dass unser Leben & unsere Spiritualität immer (wenn wir gut unterwegs sind) etwas Fließendes, den Ausgleich und die Verhältnissetzung Suchendes, Lebendiges & Findendes zwischen den Polaritäten des  Lebens ist ... es sei denn, wir erstarren, versteinern, verhärten ...

  Und sie beginnt andererseits  mit dem Wort "ICH" ... und  lädt uns ein zur  Frage "Wie bin ich MIT MIR  unterwegs?" - die ja nicht zu trennen ist von der Frage "Wie bin ich MIT ANDEREN unterwegs?"

"Gras unter meinen Füßen" von Bruno Paul de Roeck war zum Ende meiner Studienzeit mein erstes Tor zur "Gestalt-Therapie".

  Dieses Büchlein (Lesetipp!) hat mir gezeigt, dass es dabei (abgesehen von der professionellen Therapie-Ausbildung!)  um die Einübung einer gewissen Achtsamkeit & Wachheit, um eine Praxis des "In-gutem-Kontakt"-Seins & Bleibens geht & um die Frage, wie ich "HIER, JETZT & WIE" mit mir selbst und Anderen und der Welt unterwegs bin und bleibe  ...

Anke & Erhard Doubrawa, das Gestalt-Institut in Köln & die Publikationen im Peter Hammer - Verlag haben dann - über die Jahre - die von de Roeck gesetzten Impulse bei mir lebendig gehalten :-))

(9.1.)

 


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