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LESEGERADE:

Ich nehme mir vor, in den kommenden Wochen, vor und nach Ostern, nocheinmal Dorothee Sölle zu lesen und mich mit ihren Büchern, Texten, Gedichten zu befassen.

Was sie 'verkörpert' (hat), ragt scheinbar merkwürdig aus vergangenen BRD-Zeiten, Bewegungen & Aufbrüchen der 60er-80er Jahre hinein in unsere fortgeschrittene, globalisiert-desolate Welt. Es transportiert für Viele das Mileu einer weltfremden, links-frommen Träumerei, über die die Zeit scheinbar unbeeindruckt hinweggegangen ist.

Zugleich steht das Werk und ihre zu Lebzeiten so stark-zerbrechliche Person (biblisch, spirituell) schreiend-aktuell 'in der Welt'!

 

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"SALVATION ON THE SMALL SCREEN?" gehört für mich zu den originellsten, unterhaltsamsten und zugleich inspiriertesten "geistlichen" Büchern, auf die ich in den letzten Jahren gestoßen bin. Zur Zeit lese ich es weiter, immer mal wieder ein paar Seiten zwischendurch.

Nadia Bolz-Weber - Pastorin in den USA und sich selbst als "progressive, sarkastische Lutheranerin" ;-) bezeichnend - schaute 24 Stunden non-stop und mit den unterschiedlichsten Menschen aus ihrem Freundeskreis einen amerikanischen "Tele-Evangelikalen" Sender, in dem alles rund um die Uhr alles aufläuft, was diese Szene zu bieten hat ... Und sie kommentiert es: Witzig, sarkastisch, amüsiert, aber - wo angebracht - auch nachdenklich, ernsthaft fragend und theologisch fundiert.

Kostprobe aus dem Vorwort: "Honestly, my firtst reaction, to that idea to watch 24 hours of Trinity Broadcastin Network was 'Doesn't the Geneva convention adress that somewhere, like right after waterboarding?', but soon the idea grow in me ..." ;-)

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Wenn es einen Autor gibt, dem ich seit einigen Jahren die Treue halte und dessen Bücher mich neugierig gemacht haben, mich begleiten, dann ist es der New Yorker Schriftsteller PAUL AUSTER ...

Sein wunderbares, autobiografisches "Winterjornal" (2013) war der Anfang - übrigens auch in einer guten Hörfassung, gelesen von Burghart Klaußner -, sein letztes Mammutwerk "4321" (2017) die Krönung.

Zur Zeit nun also "LEVIATHAN", ein bereits 1992 erschienener Roman.

Austers Romane und Erzählungen sind immer irgendwie geheimnisvoll, kreisen um rätselhafte Zusammenhänge von Ereignissen, Begegnungen und Lebensläufen, und stellen uns häufig vor die philosophische Frage nach dem, was in unserem Leben und im Weltgetriebe  Schicksal, Vorhersehung oder einfach  blinder Zufall ist ...

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