Unterwegs notiert:

Wenn von Opfern die Rede ist, verbinden sich die näheren Angaben, wenn bekannt, mit der Zahl der Opfer ... Opfer des Krieges, eines Attentats, einer Gewalttat, eines Unglücks ... "Zahlen sind abstrakt. Statistiken bieten einen Fluchtweg vor dem Gefühl. Aber es ist wichtig, sich die Menschen vorzustellen, die von den Zahlen repräsentiert werden. Ich versuche, sie mir vorzustellen. Paul hörte die toten Soldaten schreien." (Siri Hustvedt. Ghost Stories)
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"Traue nicht dieser Windstille: ein Augenblick genügt, um das Meer aufzuwühlen. An demselben Tag, wo die Schiffe noch um die Wette fuhren, wurden sie von den Wellen verschlungen." (Seneca)
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Samstag, Hafenstraße, RWE gegen Ingolstadt, am Ende fallen tatsächlich noch zwei Tore zum 4:1 Endergebnis - und das Stadion dröhnt von Fan-Gesängen "Von der Ruhr bis an die Elbe, immer wieder RWE!", Trainer-Huldigungen ("Uwe! Uwe!!") und ergriffener Aufstiegs-Hoffnung ("2. Liga - watt denn, watt denn, watt denn?!!!!!") - Zu Hause, 90 Minuten allein vor dem Fernseher - da hätte mir heute echt was gefehlt !!! Als ich hinterher mit dem Rad zurück nach Hause fahre, an den Vielen vorbei, die mit mir aus dem Stadion strömen, fühle ich mich mal wieder als Teil der rot-weißen "Gemeinde", heimwärts ohne Kirchenglocken, aber noch erfüllt vom kräftigen, gemeinsamen Singen ;-)
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"We are the World, We are the Children ..." Viele kennen noch diesen Song aus dem Jahr 1985 ("USA for Africa"), der von Michael Jackson & Lionell Richie geschrieben wurde und von einem riesigen Star-Aufgebot gesungen wurde. Eine Doku auf Netflix zeigt nun das Miteinander und die Produktion, die unter Zeitdruck und in einer Nacht (unter der Regie von Quincy Jones) aufgenommen wurde ... Das Produkt war am Ende eine perfekte Aufnahme, das Miteinander aber zeigt (bei aller Harmonie) auch die allzu-menschliche Seite der Agierenden: Ungeduld hier und da, kleine Ego-Konkurrenzen, technische Pannen ... Man sieht - neben der Lust & Freude der Agierenden - auch einen unsicheren Bob Dylan, einen leicht alkoholosierten Al Jarreau, eine genervte Dionne Warwick, eine Cindy Lauper, die nicht will, dass die Anderen über ihren Gesang lachen, hier und da müde und ungeduldige Gesichter --- Die großen Stars sind eben auch "the World" und "Children", die bettmüde sind, rumnörgeln oder eine Ermahnung brauchen.
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Karfreitag 2026 ... In einem Internetforum (Jesus.de) wird gefragt, welche Bedeutung dieser Tag (und damit der Blick auf die Kreuzigung Jesu) für uns hat ... Ich poste meine Antwort:
Das Kreuz (sprich: Der Blick auf den Gekreuzigten) ist für mich ein "Heilsmysterium", das wir Menschen mit unserem Verstehen und unseren Deutungen nicht vollends erfassen, begreifen, deuten und erklären können. Bilder und Deutungen können mMn immer nur Annäherungen an dieses Geheimnis sein, das im Neuen Testament auf den Satz gebracht wird (2. Korinther 5,19): "Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selbst."
Jürgen Moltmann spricht (religionsphänomenologisch) vom Unikum des "Gekreuzigten Gottes" - d..h. (in Annäherung des Verstehens): "Gott begegnet uns in Chr, nicht als unberührte und leid/welt-ferne "göttliche Wirklichkeit", sondern als mitleidend, erniedrigt, gequält und ans Kreuz genagelt - und in diesem Kreuz spiegeln sich all die Kreuze (Leiden, Tränen, Schmerzen, Verwerfungen) der Weltgeschichte und der menschlichen Existenz.
Es ist - glaubensmäßig gedeutet - die "Schnittstelle" und der "Brennpunkt", wo sich die Welt/Menschen-Wirklichkeit und Gottes Wirklichkeit als Mitleiden, aber auch als Gottes Angebot der Umkehr, Vergebung, Versöhnung und einer Neuen Wirklichkeit zeigt.
Schon damals war dieses Wort vom Kreuz "den Griechen" (stehend für Bildung, Kultur, Philosophie & Weltverstehen) eine "Torheit" (dummes Zeug, Nonsens) und "den Juden" (mit ihrer einseitigen Vorstellung von der überirdischen Erhabenheit Gottes ein "Ärgernis" (SO kann Gott nicht sein). Paulus aber redet weiter: "Uns aber ist es eine Gotteskraft." - D.h. ein Trost in Leid und Schmerz, eine Erfahrung der Nähe, Vergebung und Liebe Gottes, und eine Ruf zur Neuausrichtung unseres Lebens, Tuns & Denkens.
Wichtig ist mir, dass Gott selbst (eben als Subjekt und als der zerrissene, "gekreuzigte Gott") im Gekreuzigten gesehen und erkannt wird.
Das ist mein Zugang und Verstehensversuch. Und als wir heute im Karfreitagsgottesdienst das Abendmahl geteilt haben (das ich zuvor beruflich unzählige Male selbst ausgeteilt habe), stand es mir (gerade im derzeitigen Weltgetriebe) nochmal vor Augen und ging mir zu Herzen ... als Empfangender und in der Teilhabe am Brot & Wein.
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Trump, dieser kranke, kaputte und zunehmend wirre POTUS - Hegseth, der "Kriegsminister", der *in Jesu Namen* für die Vernichtung der Feinde betet und ein Jerusalem-Kreuz auf seiner Brust als Tatoo trägt - J.D.Vance, der UFOs "möglicherweise für Dämonen am Himmel" hält, und schon als potentieller Nachfolger für das Präsidentenamt gehandelt wird --- dass all dies R-e-a-l-i-t-ä-t und tägliches, weltbestimmendes Nachrichtenfutter ist, lässt mich fragen, wann der Abspann zu diesem Horrorfilm endlich kommt, die Kino-Vorstellung zu Ende ist und wir, uns schüttelnd, wieder nach draußen ins Tageslicht kommen ...
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Jeder kennt das Phänomen, dass man nach einer räumlichen Veränderung eine Zeitlang, z.B. in der Küche, immer noch den Abfalleimer, die Abtrockentücher oder die Teller an der Stelle sucht, wo sie vorher doch so lange Zeit waren und nun nicht mehr sind ... Man macht eine falsche Wendung, sucht im Fehlgriff, ist kurz irritiert ... bis man verinnerlicht hat, 'wo nun was' neu verortet ist. In meinem Zimmer sitze ich (nach dem Umzug vor einem Jahr) manchmal intensiv und konzentriert vor dem PC-Bildschirm, mein Blick ist fokussiert, mein Blickfeld verengt - und zwischendurch bin ich für Sekundenbruchteile immer noch irritiert, weil ich kurz das Gefühl habe, dass die Zimmertür immer noch hinter mir ist, das Fenster zum Garten links und das Zugriffsregal neben dem Schreibtisch in einem anderen Winkel ... Die vielen Jahre im alten Arbeitszimmer und das damit verbundene Raumempfinden "blitzen" noch kurz auf, bevor ich mich im "Hier & Jetzt" wiederfinde ... und hinterher beim Zimmerverlassen ohne Irritation den Ausgang finde ;-)
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Wir besuchen einen Gottesdienst. Das Thema - ausgehend von einem Bonhoeffer-Text - lautet: "Wer bin ich? Wer ich auch bin, dein bin ich, o Gott." ... Zwischendrin verteilen Konfirmandinnen Stifte und eine kleine, runde Pappe, mit der Einladung zur Selbstreflexion, z.B. mit der Frage nach eigenen "Vorbildern". Garnicht so einfach, in Gedanken sucht man nach Namen, Menschen, Persönlichkeiten. Nach einigem Nachdenken schreibe ich: "Ein Vorbild? - Mein BESSERES Ich".
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Jeder führt - bewusst oder unbewusst - kontinuierlich "Selbstgespräche", die müssen nicht laut sein, sondern spielen sich im Kopf ab. Sie sind notwendig zur Orientierung und Selbstverortung im Fluss des Alltags und des Lebens ... Soeben las ich: "Wie soll ich wissen, was ich denke, wenn ich nicht höre, was ich sage?" ;-))
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"Es gibt einen wichtigen Unterschied zwischen Optimismus und Hoffnung. Die Neigung des Optimisten, jede Art von guter Nachricht zu bejubeln und ein glückliches Ende vorherzusagen, ist verständlich, aber sie erzeugt emotionale Schwankungen, die nicht auszuhalten sind. Hoffnung dagegen ist notwendig, um weiterzuleben. Was mich betrifft, so erlaubt mir ein striktes Realitätsprinzip verbunden mit Hoffnung, im weiteren Verlauf dieser Geschichte eine bessere Gefährtin zu sein." (Siri Hustvedt in ihrem Buch "Ghost Stories", in dem sie den gemeinsamen Weg mit ihrem krebskranken Mann Paul Auster (+) - sie nennt es den Weg durch das "Krebsland" - nachträglich reflektiert)
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»Morgen Freibier!« Das verspricht manche Kneipe, denn morgen ist nie. So war auch die ewige Offerte eines Lokals in Mobile, Alabama, USA zu verstehen: »Austern satt für jeden 80‑jährigen Mann, der mit seinem Vater erscheint«. Aber der Wirt hatte die Rushs nicht auf dem Zettel. Da kam jetzt Jimmy an seinem Achtzigsten mit Jim, 99. Dreißig Jahre, sagten sie, hätten sie auf diesen Tag hingelebt." (aus der ZEIT, 12/26, Rubrik *Prominent ignoriert*
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Pink Floyd ... In der Wuppertaler Stadthalle beamt die Cover-Band "Kings of Floyd" uns (das Publikum ist in hohem Maße Ü60) mit einem großartigen Konzert zurück in die Zeit, wo wir noch Parka & lange Haare trugen, in "Plattenläden" zu Hause waren, der DUAL-Plattenspieler (mit großen Boxen) unser "Heiligtum" gewesen ist und das Leben (Führerschein, Abi, Studium, Beruf, Familie etc.) noch vor uns lag ... Im Nachklang tauche ich auch Zuhause nochmal ein in die Welt und den Klang-Kosmos dieser Band ---- Wie sehr wir damals einer Platte entgegengefiebert und dann, nach dem Kauf vom eigenen Taschengeld, mit ihr wochen- und monatelang gelebt haben, das Cover gefreht & gewendet, die Texte studiert und mit der Musik "abgedrifted" sind, das alles ist und bleibt ein Teil unserer Biografie - nostalgisch-wertgeschätzt. Und mit dem Produkt "Lenco Clean" können unsere Kinder auch nix mehr anfangen, geschweige denn mit den regelmäßigen Apothekengängen, um für wenig Geld die Zaubermischung aus destlliertem Wasser und Isopropanol-Alkohol fürs "Nass-Abspielen" zu besorgen ... ;-)
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"Wir leben in einer Zeit, in der die Leute ständig ALLES knipsen, sich aber keiner mehr wirklich von irgendwas 'ein Bild machen' kann, oder?" (Ralf Senkel, Kabarettist)
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Mein Handy liegt auf dem Schreibtisch und ich höre im Korridor ein summendes Vibrieren ... ups, hatte ich vergessen den "Stumm-Modus" wieder auf "Klingelton" umzustellen? Ich schaue nach, ob gerade Jemand versucht, mich anzurufen - nein, ich habe es nicht mehr auf lautlos geschaltet und niemand will mich sprechen ... Wieder aus dem Zimmer, höre ich das Summen immer noch. Es kommt aus dem Schlafzimmer. Dort liegt unsere Katze vor dem Fenster auf der Bank und schläft selig. Es war ihr *schnurrendes Schnarchen*, schön getaktet, zum Verwechseln ähnlich ... Ich lasse sie im Reich ihrer Träume. Wenn sie aufwacht und Futter will, wird sie *miauen* ... gibt es dieses *Miauen* (für Katzenfreunde) eigentlich (neben Hundebellen oder Vogelgezwitscher) auch schon als Handy-"Klingelton"-Option ???
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Morgens um 7 ... Durch das halb geöffnete Fenster höre ich leise das morgendliche Glockengeläut der Kirche im Stadtteil. Je nachdem, wie der Wind steht, kann man es auf dezente Art hören, nicht immer so deutlich, wie an diesem Morgen. 34 Jahre zuvor haben wir direkt neben unserer großen Kirche gewohnt und das Geläut war laut & mächtig ... Das leise "Bimmeln aus der Ferne" dagegen erinnert mich an Urlaube und Urlaubsorte und weckt dementsprechend ein gutes Gefühl ... Irgendwie passt es auch, nach unserem Umzug und in den neuen vier Wänden, in denen wir nun (so dankbar und zufrieden, dazu in ruhiger Gegend und nahe zum Grünen), zu Hause sind. Noch immer fühlt es sich hier zwischendurch so an, wie in einer behaglichen Ferienwohnung ;-)
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Wenn's der Wahrheitsfindung dient, darf man zwischenzeitlich mal verwirrt sein.
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Auch in diesem Jahr praktizieren wir wieder vorösterlich "7 Wochen ohne" mit einem konsequenten Alkoholverzicht ... Es tut körperlich, seelisch und geistig gut, und es ist ein gutes Zeichen, diese Abstinenz anfechtungsfrei und mit leichtem Herzen zu erleben ... Und so hat auch der Schneefall über Nacht bei mir am frühen Morgen keinen Seufzer der Nötigung ausgelöst, sondern mich frisch & munter nach draußen geschickt, um rund um's Haus zu schieben und zu fegen ... ;-)
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"Ich glaube an Christus, so wie ich glaube, dass die Sonne aufgegangen ist - nicht nur, weil ich sie sehe, sondern weil ich durch sie alles sehen kann." (C.S. Lewis)
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Seit über dreißig Jahren sind wir auf unserer holländischen Urlaubsinsel Ameland "zu Hause" - meistens zum familiären Sommerurlaub, aber zwischendurch auch mal zu zweit, im Frühjahr, Herbst oder Winter ... Zum Wochenende waren wir wieder dort, und sobald wir von der Fähre kommen, ist alles, was wir vorfinden, voller Vertrautheit und reich an Erinnerungen & Bezügen ... Es ist wirklich immer wieder ein "Heimkommen" und ein Glücksgefühl, dort zu sein ... Ein weiter Bogen tut sich auf, von den ersten Urlauben mit den noch heranwachsenden Töchtern bis in die Gegenwart unserer nun nach-beruflichen Zeit und im fortgeschrittenen Alter. Und so stehen wir wieder am Strand - zum Jahresanfang 2026 - und blicken auf's Wasser, die anrollenden Wellen, die Spuren im Sand ... Winter ist es, kalt und neblig - aber es tut gut, wieder hier zu sein, und in mir regt sich ein tiefempfundenes "DANKE", das weit übers Meer und hoch in den Himmel geht ...
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„Der Erste Weltkrieg – 100 Millionen Tote !!! Er wurde eigentlich von der Spanischen Grippe beendet. Kaum jemand weiß das!“ ... Echt jetzt??? Tatsächlich hat er das gesagt, der Donald in seiner unfassbar irren und verpeilten Rede auf dem Davos-Gipfel ---- Kein Stand-Up-Komiker haut soviele Kracher raus, wie dieser Irre, geisteskranke Blödmann.
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"Ich bin tendenziell Hypochonder und, das Kuriose: mein Hausarzt auch. Manchmal steigern wir uns da beide rein, aber meistens kann ich ihn beruhigen." (Hape Kerkeling)
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"Man versteht als Uneingeweihter zwar nicht, wovon die Rede ist, aber man hat das sichere Gefühl, der Autor weiss ganz genau, wovon er schreibt." (Charlie Chaplin über Albert Einstein) ;-))
"Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen auch Zwerge lange Schatten." (Karl Kraus)
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Manchmal erleben wir (hoffentlich) Momente und Augenblicke tiefer (nicht nur oberflächlich-flüchtiger) Dankbarkeit - hat sie für uns eine Adresse ???
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"Mein ganzes Leben ist Vorbereitung auf die nächste Rolle. Das, was ich bislang geschafft habe, war im Grunde nur die Vorbereitung für die nächste Aufgabe und die übernächste und dann die danach ... Letztlich geht es immer wieder darum, die Sehnsucht, die Kraft, die Angst und den Mut, den Hass und die Liebe, die Verwundbarkeit und Verrückheit zu durchleuchten und produktiv zuzulassen." (Achim Rohde, Schauspieler)
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Am Vormittag habe ich (auf Anfrage und in Verbundenheit) mal wieder eine Beisetzung. Bei der Traueransprache findet natürlich auch das Persönliche im Lebensrückblick seinen Platz - u.a. frühe Urlaubsreisen, über die Alpen, mit einem vollbepackten VW-Käfer. Ich versehe es mit einer humorigen Note und zitiere den damaligen VW- Werbeslogan aus den 60ern .... Am Abend greife ich zu meiner derzeitigen Lektüre, Jähners Buch über die frühen Jahre der Republik, und kaum habe ich die Seite umgeblättert, sehe ich mich zum Tagesausklang wörtlich in meiner Erinnerung zitiert: " ... Und er läuft und läuft und läuft ...". Damals, so die biografische Anekdote, brauchte er allerdings Anschubhilfe; Fünf Personen plus Gepäck waren ihm für die Steigung zu beschwerlich. - Nicht gefragt hatte ich, ob denn auch die Heizung des Käfers damals im Hochsommer - als Konstruktionsmangel überliefert - zuverlässig und unabstellbar funktioniert hat ;-))
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"Das Ungewisse ist das Leben selbst. Es zu leben bedeutet, diese Ungewissheit zu akzeptieren." (Michaela Doepke)
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"Manche Menschen verpassen den Himmel nur um 45 Zentimeter - die Entfernung zwischen ihrem Kopf und ihrem Herzen." (Corrie ten Boom)
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Ich habe mich immer gegen das gewehrt, was man "Politikverdrossenheit" nennt ... Mittlerweile ertappe ich mich selbst dabei, die Nachrichten nicht mehr regelmäßig einzuschalten, bestimmte Dinge von mir fernzuhalten und Manches nicht weiterzudenken.
wird fortgesetzt ...a